Samstag, 31. Januar 2009

Ein Wald mal ganz anders

Ich stand schon immer drauf. Auf Wald, auf The Cure und neuerdings auch auf Bossa Nova. Deshalb aus gegebenem Anlass dies Stückchen feine Mucke von Nouvelle Vague, die live erst ihre wahre Größe entfalten. Danke für einen beeindruckenden Abend im Übrigen.



Freitag, 30. Januar 2009

New Wave auf Franze

Freu mich schon: Ich bin heute abend dabei, wenn Nouvelle Vague ihr einziges (!) Deutschland-Konzert in Dortmund spielen. Kennt Ihr nicht? Infos über die französischen Avantgardisten gips hier im Netz. Eine Hörprobe von "Love Will Tear Us Apart" in der Nouvelle-Vague-Version gips hier bei mir:

Donnerstag, 29. Januar 2009

Sieben triftige Gründe

Ich vergesse das ja manchmal. Zumindest fällt mir die Antwort auf die Frage, warum ich eigentlich Gladbach-Fan bin, manchmal schwer. Nun ja, ist ja auch im Jahre 2009 nicht ganz so einfach zu beantworten. Abba was sollen denn zum Beispiel die Fans des VfL Bochum sagen, die von ihrem Nachwuchs gefragt werden, wie oft der VfL eigentlich Deutscher Meister geworden sei? Eben. Da habe ich es ja etwas leichter. In doppelter Hinsicht. Ich sage nur: Fünfmal Meister, kein Nachwuchs.

Abba was ich gerade im Netz entdeckt habe, ist auch in zwanzig Jahren noch ein triftiger Grund, um Gladbach-Fan zu sein, zu werden und zu bleiben. Ob man nun dabei war, es gesehen hat oder nicht. Abba das war schwierig, denn das angeblich beste Europapokal-Spiel einer deutschen Vereinsmannschaft wurde nicht im Fernsehen übertragen, weil man sich nicht auf ein Honorar einigen konnte. Woher diese - für mich größtenteils - neuen Aufnahmen auf einmal kommen, weiß ich nicht. Ist auch egal. Gucken und genießen: Borussia Mönchengladbach - Inter Mailand 7:1.


Jeder verändert sich

Wie wahr, wie wahr, Lily Allen!

Mittwoch, 28. Januar 2009

Sind Sie offen?

Ja, es ist zweifellos eine Erfahrung als studierter Mensch in Jobs zu arbeiten, in denen man ein Diplom jetzt nicht unbedingt täglich benötigt. Kann lustig sein, muss abba nicht. Außer man nimmt es mit Humor - und schreibt, mit diesen Erfahrungen gewappnet, ganz nebenbei einen Bestseller, wie die Französin Anna Sam, die als ausgebildete Literaturwissenschaftlerin lange Zeit im Supermarkt als Kassiererin jobbte.

Deutschland - Holland (WM 1990)

Ich gebe es zu: Ich gucke gerne Sport im Fernsehen. Genau genommen gucke ich gerne Fußball im Fernsehen. Und Handball. Nicht erst seit der Handball-WM vor zwei Jahren in Deutschland, sondern schon seit 1978, wir erinnern uns, wir wurden beide Male Weltmeister.

Und ich gucke vor allem deshalb, weil es manchmal so unerhört spannend ist. Handball noch viel mehr als Fußball. Da kann in 2-3 Minuten alles kippen, das Spiel auf den Kopf und manchmal auch auf die Füße gestellt werden. Doof nur, wenn dafür die Schiedsrichter sorgen. Gut, wir müssen auch beim Fußball mit Fehlentscheidungen leben. Die sind allerdings selten so gravierend, weil spielentscheidend wie die beim Handball.



Selbst ein Fußballkopp wie ich, der nun wirklich nicht besonders regelkundig** ist, hat gemerkt, dass bei der Handball-WM in Kroatien seltsam einhellig gegen Deutschland gepfiffen wird. So offensichtlich, dass man sich kaum noch aufregen kann. So ging es mir zumindest nach dem Aus gegen Dänemark. Und das ist auch gut so.

Würde ich mich nämlich so aufregen wie bei der Fußball-WM 1990 nach Rudi Völlers Platzverweis gegen Holland (weil er zweimal die Spucke von Frank Rijkard mit den Locken aufgefangen hatte)*, würde ich schon längst nicht mehr leben. Insofern kann man den tüchtigen Schiedsrichter-Gespannen in Kroatien nur dankbar sein.

Was ich mich allerdings frage: Hätte man das alles nicht viel einfacher und billiger durch eine Entscheidung am Grünen Tisch haben können? Einfach den neuen Weltmeister (lasst mich raten: Kroatien) durch Münzwurf in einem Hinterzimmer des ägyptischen IHF-Präsidenten bestimmen und fertig. Was man da sparen würde! Vor allem an Nerven.

* Wie wir alle wissen, ging das abba gut aus: Nach Toren von Klinsmann und Brehme gewann Deutschland gegen Holland mit 2:1.

** Spruch der Handballer zum nicht ganz unkomplizierten Regelwerk: Wäre Handball einfach, wäre es Fußball.



(Schönes Interview mit Teamchef Franz Beckenbauer nach dem 2:1-Sieg gegen Holland. Kleine Preisfrage an die Jugend vor dem Rechner: Wie heißt eigentlich der Reporter in dem tollen Oberhemd, der dem Kaiser damals so mundgerechte Stichwörter reichen durfte?)

Dienstag, 27. Januar 2009

Guns & Dolls

Ich glaube, ich wurde nach keinem Stück von der aktuellen "Die Wahrheit" so oft gefragt, wie nach diesem: Es heißt "Guns and Dolls" und ist von einer Band, die ich auch erst seit ganz kurzer Zeit kenne (Danke, Johnnie!): The Bastard Fairies. Vielleicht erinnert Ihr Euch, ich habe hier vor einiger Zeit mal deren Ukulele-Song gepostet. Da ich abba - ich glaube, ich habe es schon erwähnt - nach keinem Song der Goosefeatherdex so oft gefragt wurde, wie nach diesem, kommt hier und heute das großartige Video zur Live-Version von "Guns & Dolls". Rainer, fahr das Band ab: