Donnerstag, 28. Februar 2013

Papa Was A Rolling Stone

Richard Street, ehedem Mitglied der Motown-Legende The Temptations, starb im Alter von 70 Jahren an den Folgen einer Lungenembolie.





Nur soviel: Jede meiner Dortmunder-Straße-Partys wäre ohne diese Band schlichtweg ärmer gewesen. Deutlich ärmer. Auch, wenn ich zumeist nur das Cover von George Michael spielte.

Kein anderes Bier

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Borussia Mönchengladbach beim 0:2 in Rom doch einen so wichtigen Auswärtstreffer erzielt. Zählt bekanntlich doppelt. Leider fiel der Treffer aber nicht im Stadio Olimpico, sondern an der Spanischen Treppe. Leider nicht von den Profis markiert, sondern von den 10.000 mitgereisten Fans der Borussia. Genau genommen von einem einzigen. Sein Name: Markus Schotten. Der eine Menge Zielwasser getrunken hatte. Welches? Steht auf seinem Trikot.

Dienstag, 26. Februar 2013

Mr. Hide reloaded

Huch. Dr. Jekyll operiert jetzt. Und heißt nicht Nesbitt, sondern Monroe.

Heaven can't wait

Ach, der Waltz. Doppel-Oscar. Und Papst im Ruhestand. Was für ein Allrounder. Nur eine Frage bleibt: Wie wird die Rockband des ehedem heiligen Vaters heißen? Ich denke, Shane MacGowan braucht seine Ex-Kapelle nicht mehr.

Elferzerrung, Nasencut und Stollenschuhintelligenz

Was war'n da schon wieder los? Vier Heimsiege, fünf niederschwellige Unentschieden. Dazu der Tag der Kuriositäten. Die Bayern schwächeln und kassierten gegen Bremen bereits ihr achtes Gegentor im 23. Spiel. Manuel Neuer muss so langsam ins Grübeln kommen. Derweil hat Nationalkeeper Nr. 2 bereits Kopfschmerzen. Fünf Stück kassierte der Hamburger Adler in Hannover. Und durfte froh sein. Hätten ja auch gut und gerne sieben oder acht werden können. Schlimme Sinnfindungsstörungen sind nach einer solchen Pleite in Tateinheit mit Schwindligspielung nicht selten die Folge. Wir lassen Marcell Jansen mal ans Mikro: "Es war nie leichter, hier zu gewinnen." Tja. 


(Foto (c): Thomas Ottensmann)

42 Stunden nach dem Europapokalaus von 96 und den anhaltenden Diskussionen um die Dauerbelastung zog sich Szabolczs Huszti bei seinem erfolgreichen Strafstoß eine fiese Wettbewerbsverzerrung im Oberschenkel zu und musste vom Platz getragen werden. Leider nicht auf den Schultern. Dazu hätte er zehn Jahre jünger sein und Amin Younes heißen müssen. Der Teenie aus Gladbach schoss den Ausgleich gegen den Deutschen Doppelmeister BVB und wurde hernach von den Fans geherzt. 

In Augsburg staunte man derweil über einen Fußballer aus dem Ruhrpott, der mal kurz zeigte, dass ein bisschen Blut auch anspornen kann. Der Siegtorschütze Sascha Mölders erinnerte bei den unverständlich beliebten Hechelinterviews in der Mixed Zone stark an Jack Nicholson in Chinatown. Und wir sind nun um das schöne deutsche Wort Nasencut reicher. Kurzer Blick in das breiteste Mittelfeld der Welt: Acht Punkte trennen den Fünften vom Fünfzehnten. Ist ja kaum noch zu toppen. 

Alter König Kalle Wirsch

65? Ist doch noch kein Alter! Herzlichen Glückwunsch, Augsburger Puppenkiste.