Samstag, 25. Oktober 2008

Wie groß ist das Loch...

...das 500 000 000 000 Euro schluckt und immer noch gähnt? Axel Hacke hat für uns hineingesehen und sich erschrocken: Es wurde zurückgeguckt.

Das Instrument

Wer auch jenseits von Götz Alsmann und Stefan Raab auf die großartige Ukulele steht, der sollte sich mit einem Klick direkt auf Wolke 7 beamen: Das ist der Hammer, Ihr Lieben! Die nette Vorsängerin ist übrigens die Diseuse von The Bastard Fairies, die ihr neuestes, sehr hörenswertes Album übrigens als "Free Download" auf ihrer Website feilbieten. Sehr independent (wirklich!), sehr trashig, garagig, krachig und doch melodiös. Very interesting, indeed!

Freitag, 24. Oktober 2008

Möwenschwarm


...und aus gegebenem Anlass hier eine kleine Zeitreise in die New Romantic: Denk an Dich und lass sie fliegen!

Herz aus Glas

Ein kleiner Anspieltipp aus der Neuen Französischen Welle: Der große Hit von Debbie Harry in einer entzückenden Live-Performance. Mit einem Klick nach Paris, weil ich Paris nun mal so mag.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Everybody lies

Früher war alles viel früher. Da hießen die Dinger Mix Tapes und wurden mit Schallplatten und Tapedeck in einer zuvor lange ausgeklügelten Reihenfolge auf Magnetband gespielt. Uneditierbar und nur durch Löschen und von vorne beginnen reparierbar. Das war so ähnlich wie die Diplomarbeit auf der Schreibmaschine zu schreiben und kein TippEx benutzen zu dürfen. Heute sind wir natürlich viel weiter. Mit iTunes sammeln wir diverse Soundschnippsel, editieren dann stundenlang am PC und klicken dann irgendwann auf "Brennen", um eine digitale Kopie zu erstellen, die dann jederzeit beliebig und ohne nennenswerten Qualitätsverlust reproduziert werden kann. Wenn die Technik funktioniert. Wenn sie nicht funktioniert, sitzt man wie Öllecken Doof vorm Rechner und weiß nicht, wie man die schöne digitale Mucke da jemals widder rauskriegen soll. Könnte sogar sein, dass es in diesem Jahr keine Wahrheit gibt, weil es nur zu ner Notlüge reicht...

Sonntag, 19. Oktober 2008

Genauso wie vorher

"Nichts wird mehr so sein, wie es war." Diesen Satz habe ich in den letzten Tagen ja widder recht häufig gehört. Von Menschen, die atemlos mit bunten Mikrophonen vor spiegelnden Glasfassaden oder blinkenden Bildschirmen stehen. "Nichts wird mehr so sein wie vorher", sagen die Reporter, Hochschullehrer und Börsenexperten. So oft wie seit dem 12. September 2001 nicht mehr. Damals flogen Flugzeuge in Türme, heute stürzen Banken ganz von selbst ein.


Aber warum die Welt sich deshalb bis zur Kenntlichkeit verändert haben soll, hat mir noch kein Analyst erklären können. Abgesehen davon: Wer kann das wollen, dass alles widder so wäre wie zuvor? Mit faulen Krediten, dubiosen Investment-Fonds, hysterischen Börsen-Geschäften, verbranntem Geld und schwindeligen Tausch-, Leih-, Leasing- und Hypotheken- Transaktionen in einer globalisierten Finanz- Welt? Mit virtuellen Zahlen- Kolonnen und überbezahlten Entscheidern und unterbezahlten Ausführern, die alle beliebig austauschbar sind?

Abgesehen davon: Mein Leben ist heute genauso wie gestern und genauso wie vor 6 Wochen. Lehmann ist für mich ein recht guter deutscher Torwart und ich wusste nicht, dass er Brüder hat. Ich habe kein virtuelles Geld und kein Depot. Meine Reserven beschränken sich auf etwas Hüftgold. Man muss ja nicht unbedingt stolz auf eine nicht vorhandene Altersvorsorge sein - aber was nicht da ist, kann auch nicht weg sein. Irgendwie beruhigend...

Donnerstag, 2. Oktober 2008

You Know My Love

Wäre ja nicht das erste Mal, das ein Hit aus der Werbung entspringt. Hat ja zuletzt sogar mit "Nessun Dorma", der Puccini-Arie von Paul Potts geklappt. Und das 31-Sekunden-Stück aus der neuen Kampagne des Magenta-T's hat auch das Potential für die Charts - zumindest für die Hitparade der Herzen: "There Was A Day" von Matt Ryan. Soll in den nächsten Tagen als Single erscheinen. Origineller Titel. Hatte eigentlich auf "You Know My Love" getippt. Abba das ist so wie bei Creedence Clearwater Revival und deren "Proud Mary" - von wegen "Rollin' On The River"...