Mittwoch, 29. Mai 2013

Samstag, 25. Mai 2013

Ach, ach, ach

Also doch die schwarze Bestie.

(Foto via Instagram (c): Thomas Ottensmann)

Einfach mal ein bisschen die Luft rausnehmen

Borussia Dortmund - Bayern München 3:2 (1:2) n.V.

0:1 (7.) Alaba

0:2 (31.) Müller 
1:2 (44.) Blazczykowski
2:2 (90. + 2) Reus
3:2 (119.) Sahin



(Foto (c): Thomas Otensmann)

Successfully fishing for compliments

Wie nahezu immer: Sehr lesenswert, der 
Artikel von Christian Zaschke in der 
Süddeutschen Zeitung von heute, 
Samstag, den 25. Mai 2013.

(Foto (c): Thomas Ottensmann)
sagt Steven Howard, Journalist des
berüchtigten Revolverblatts The Sun aus London.


(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Parteiisch in Wembley

Deutlich genug?
(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Seeblick

Wirkt warm. Und: eigentlich ganz
schön, dieser Mä.., ähem, Mai.


(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Kleine Geschenke

Immer wieder erstaunlich, welch' große Euphorie
so ein furztrockenes Brötchen entfacht.

(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Donnerstag, 23. Mai 2013

Studie belegt: Klauen günstiger als Kaufen

Ich verneige mich. Die Kölner Studentin Senka Sprengmeier (44) hat in einer Studie belegt: Traditionelles Bezahlen an der Kasse ist deutlich teurer als die Sachen einfach mitgehen zu lassen. Die Einzelheiten in den Postillion24-Nachrichten:




Mittwoch, 22. Mai 2013

Tatort Badewanne

Ach, man muss es positiv sehen:
Wer kann innerhalb von 21 Tagen 
schon zweimal rauschend Geburtstag feiern? 

(Foto via Instagram (c): Thomas Ottensmann)

Kaffeepause

Ohne geht's ja gar nicht.

(Foto via Paper Camera (c): Thomas Ottensmann)

Sonntag, 19. Mai 2013

Emmelie de Forest

So ein...

...Rampenlicht oder...

...genauer gesagt: so...

...ein Spot leuchtet...

...immer nur ganz kurz auf.

(Fotos aus dem 20-Stunden-Sommer am
Pfingstsonntag 2013 (c): Thomas Ottensmann)

Freitag, 17. Mai 2013

Mit ist besser als ohne (manchmal)

Neulich im Frühling.
(Sonne steht ihr besser als keine.)

(Foto via Instagram (c): Thomas Ottensmann)

Natürlich

Nein, das Foto ist nicht am Set für
"Der Hobbit" entstanden.
Vielmehr im Wald zwischen Aasee
und Allwetterzoo in Münster.

(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Donnerstag, 16. Mai 2013

Nicht mal ein kleines Zitroneneis

Der FC Schalke 04 ist gerüstet. Für viele lange Schiffsreisen zu unberührten Küsten, in ferne Länder, in unbekannte Städte mit deutlichem Konsonantenüberschuss. Nicht umsonst ließ man sich im Hause Dassler in weiser Voraussicht Matrosenanzüge nähen. In Marineblau. Falsche Farbe? Tja. Keine Königsklasse, keine Königsfarben. Vorauseilender Gehorsam auf Schalke? Seltenes Schauspiel. Aber der Realismus scheint Horst Heldt nicht allzu fern. Lieber mit einem durchschnittlichen Trainer verlängern, als ein unerfahrenes Großmaul zu engagieren. Und wenn die überdurchschnittlichen Übungsleiter allesamt keine Lust haben, sich am Schalker Markt ins gefährliche Rampenlicht zu setzen, dann ist der schwäbische Spatz nicht die schlechteste Lösung. Selbstredend auch nicht die beste. 


Nie gewesen.

(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Dafür hat aber Julian Draxler bis 2018 unterschrieben - das ist bekanntlich das Jahr, in dem er als Nummer 10 die Elf von Trainer Jürgen Klopp aufs Feld führen wird. Als Kapitän. In der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland. Der Mann hat Phantasie? Stimmt. Horst Heldt hat schließlich eine Ausstiegsklausel festgelegt, die sich "gewaschen hat". Hätte der Mann rein sportliche Interessen, dann hätte er sogar die Phantasie gehabt, dem Jungspund die Ausstiegsklausel einfach abzukaufen. Aber Schalke wäre ja nicht Schalke, wenn nicht immer dringend Geld gebraucht würde. Bis 2022, also in dem Jahr, in dem Bundestrainer Jürgen Klopp seine Mannschaft im deutschen Winter auf die Fußball-WM in Katar vorbereiten muss, will Schalke schuldenfrei sein. 173 Millionen Euro müssen bis dahin zurückgezahlt werden. 84 Millionen bringt allein der Wechsel von Julian Draxler zum FC Bayern. 89 Millionen müssen also noch irgendwie her. In der Fantaliga? Schwierig. Aber mit etwas Phantasie ist ja alles möglich. Freiburg - Schalke 3:2

Wo waren wir? Ach ja, der 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Alle Spiele, alle Tore am Samstag um 15Uhr30. Ganz schön, irgendwie. Leider sind kaum noch Entscheidungen auszuspielen. Aber jammern hilft ja nix. 

Gladbach - Bayern 1:1
Stuttgart - Mainz 2:2
Nürnberg - Bremen 4:4
Frankfurt - Wolfsburg 3:2
HSV - Leverkusen 1:4

Der 1. FC Kaiserslautern scharrt in der 2. Liga bereits mit den Hufen, über dem Betzenberg riecht es nach Schwefel. In der Bundesliga freut sich komischerweise niemand auf die beliebten Relegationsspiele. Trotzdem bewerben sich gleich drei Klubs um diese Zusatzeinnahme mit gleich zwei Live-Übertragungen. Sagen wir mal Fortuna Düsseldorf. Es ist nicht überliefert, was genau Trainer Norbert Meier meinte, als er das Motto des Saisonabschlussspiels in Hannover mit "Sieg oder Sarg" betitelte. Erste Variante: Direkter Abstieg. Zweite Variante: Relegationsplatz. Dritte Variante: Klassenerhalt. Bei beiden Vorgängervarianten darf sich der Übungsleiter ohne Fortune wohl die Papiere abholen, vielleicht sogar auch bei der dritten (vgl. auch Schaaf, Thomas). In Hannover möchte man mit einem Sieg einen einstelligen Tabellenplatz halten. Viel mehr an Saisonzielen ist einfach nicht übrig geblieben. 96 - Fortuna 4:1

In Hoffenheim dachte man zuletzt, es würde ausreichen, den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Aber hatte irgendwie nicht damit gerechnet, dass die Kraichgauer Profis lesen können. Unter anderem die Tabelle. Jetzt wurde das letzte Auswärtsspiel als Ding der Unmöglichkeit hochgejazzt. In Dortmund. Gegen den amtierenden Deutschen Doppelmeister und amtierenden Pokalsieger. Gegen den Champions-League-Gewinner. Das nimmt den Druck natürlich ziemlich raus. Komisch, dass kaum einer erwähnte, dass sich der BVB (auch zuhause) gegen 1899 immer schwer tat. Und nur mit Ach und Krach gewann, wenn überhaupt! Aber das war das Hoffenheim von 2011 und nicht das Hoffenheim von 2013. Und nun? BVB - 1899 1:2

Der FC Augsburg kann es nicht mehr hören. Sechstbeste Rückrundenmannschaft! Bestes Team, gegen das wir in der Rückrunde gespielt haben! Viel besser als der Tabellenplatz! Da kann sich ja keiner was für kaufen. Nicht mal ein kleines Zitroneneis. Aber Markus Weinzierl wäre nicht Markus Weinzierl, wenn er nicht wüsste, dass es die Spielplaner mit dem FC Augsburg gut gemeint haben, als sie dem Aufsteiger, der schon lange gar kein Aufsteiger mehr, sondern ein Nicht-Absteiger ist, das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth zum Saisonfinale in den Spielplan ritzten. Ausgerechnet gegen Greuther Fürth, das schon lange gar kein Aufsteiger, sondern ein Absteiger ist. Wer das Spiel nicht gewinnt, sagt nahezu jeder, hat es auch nicht verdient in der Liga zu bleiben. Greuther Fürth hat übrigens 17 von 21 Punkten auswärts gewonnen. Und belegt in der Auswärtstabelle Rang 11, einen Punkt hinter Borussia Mönchengladbach. Und zwei hinter Schalke 04. Augsburg - Greuther Fürth 2:1

Mittwoch, 15. Mai 2013

Dienstag, 14. Mai 2013

Major Tom 2.0

Wow. Science Fiction in echt. Commander Chris Hadfield an Bord der ISS mit einer neuen Version des Klassikers von David Bowie. 

Freitag, 10. Mai 2013

Wo ist Otti?

Komme mir ja manchmal schon etwas
verloren vor. Werde aber doch eher
selten per Plakat gesucht.

(Foto (c): Aylin Auf der Lauer)

Relegation gegen den Pokalsieger von Lampukistan

Endlich. Kein Freitagsspiel. Keine Topspiele am Samstagabend. Keine Sonntagsspiele. Nur der IKEA-Besuch am Samstagmorgen muss pünktlich abgepfiffen werden. Der 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga kommt endlich zum Anbeginn der Zeit zurück. Anstoß auf allen Plätzen mit einem Synchron-Pfiff um 15Uhr30. Hach.


Einfach mal spielen wie der VfL Bochum 2004.

(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Bevor wir uns in Romantik verheddern, hier die knallharten Fakten: Es geht nur noch für acht Mannschaften um so etwas wie die Rettung der Saison, vier oben, vier unten. Jeweils zwei (HSV und Gladbach, Augsburg und Hoffenheim) starten aus Außenseiter-Positionen. Die anderen (Frankfurt und Freiburg, Bremen und Düsseldorf) wähnen sich auf der sicheren Seite. Was sich im richtigen Leben oft genug als Trugschluss erweist. 

Apropos richtiges Leben: Untenrum ist es ja zumeist interessanter. Gilt auch für die Liga. Werder Bremen (14. Platz, 33 Punkte, -15 Tore) will im zweiten Versuch hintereinander ein Heimspiel gewinnen. Und damit endlich für Planungssicherheit sorgen. Welcher neue Trainer unterschreibt schon gerne, ohne zu wissen, in welcher Liga er mit welchen Spielern arbeiten soll? Der Gegner ist Aufsteiger und die Papierform nuschelt: Das sollte doch wohl möglich sein. Doch Eintracht Frankfurt ist nicht Fortuna Düsseldorf und schon gar nicht Greuther Fürth. Und Frankfurt will den Europapokalplatz (5. Platz, 49 Punkte, + 3 Tore) mit Macht, notfalls mit Veh verteidigen. Bremen mit nur drei Zählern und zwei Toren Vorsprung vor dem Relegationsplatz. Tricky. Werder - Eintracht 1:3

Fortuna Düsseldorf (15., 30 Punkte, -14 Tore) ist nicht Greuther Fürth. Und schon mal gar nicht Eintracht Frankfurt. Der Neuling präsentiert sich seit Monaten wie ein, nunja, Neuling und kommt einfach nicht aus der Leistungsmulde. Im Heimspiel gegen Nürnberg kann Düsseldorf froh sein, dass es für den Club um nichts mehr geht. Doof nur, dass Mannschaften, bei denen es um nichts mehr geht, völlig losgelöst von Sorgen, Ängsten und Nöten auf einmal so spielen, wie es in der Mannschaftsbesprechung abgemacht wurde. Fortuna - Nürnberg 1:2

Bremen und Düsseldorf vergeigen? Beste Gelegenheit also für den hochgelobten FC Augsburg (16., 30 Punkte, -17 Tore), erstmals seit elf Jahren wieder einen Nichtabstiegsplatz zu ergattern. Ein Punkt genügt. Drei Punkte wären allerdings deutlich genügender. Schön, wenn man dann sogar noch auswärts antreten darf. Wo die bayrischen Schwaben zumeist noch stärker auftrumpfen als in der ohnehin bockstarken Rückrunde. Dumm nur, dass die schwäbischen Bayern im knallroten Schlauchboot antreten müssen, wo die C-Elf des FC Bayern München wartet. Mit Pech sogar die B-Elf. Der Rekordmeister verlor erst einmal, gegen Leverkusen. Damit hatte keiner gerechnet. Schon gar nicht Leverkusen. FCB - FCA 0:1

Das Pferd heißt Pferd, weil es fährt. Jeder dumme Spruch beinhaltet ein Körnchen Irgendwas. Hoffenheim heißt Hoffenheim weil es, tja. Im Heimspiel gegen den HSV kann Hoffenheim (17., 28 Punkte, -23 Punkte) mit dem erwünschten Heimsieg den Abstiegsplatz verlassen. So einfach ist das. Wenn es nicht so schwierig wäre. Nicht, weil der Gegner HSV heißt, sondern vielmehr, weil bei der TSG nie ganz klar ist, welches 1899 heute auf dem Platz steht. Das von 2008 oder das von 2012? Ein gutes Pferd springt zudem bekanntlich selten höher als es muss. Da es in Sinsheim aber gar nicht mehr hoch, sondern lediglich schön springen muss, ist die Frage aller Fragen: Hat das Pferd heute Bock? TSG - HSV 4:1

Und obenrum? Ach ja. Leverkusen - Hannover 3:1, Schalke - Stuttgart 2:0, Wolfsburg - Dortmund 2:4. In der Problemzone hat sich Eintracht Frankfurt bekanntlich mit dem Sieg in Bremen für die Fantaliga qualifiziert. Die Frage ist nur, ob direkt oder mit einem dieser lästigen Relegationsspiele gegen den molwanischen Meister oder den Pokalsieger von Lampukistan. 

Entscheidend für diese Frage ist weniger die 0:1-Niederlage von Borussia Mönchengladbach (8., 44 Punkte, -5 Tore) beim FSV Mainz 05, als vielmehr das Spiel des SC Freiburg (6., 48 Punkte, +5 Tore) im Ronhof. Jetzt ist Greuther Fürth ja nicht irgendein Aufsteiger - und schon mal gar nicht Eintracht Frankfurt. Eher schon Fortuna Düsseldorf. Im siebzehnten Anlauf soll der allererste und höchstwahrscheinlich ziemlich letzte Bundesliga-Heimsieg der Vereinsgeschichte her. Es ist zum Verzweifeln. Und dann kommt ausgerechnet dieser SC Freiburg daher. Der gar nicht wirkt wie der SC Freiburg. Eher wie Borussia Mönchengladbach 2012. Oder der VfL Bochum 2004. Greuther Fürth spielt 2013 aber wie Greuther Fürth 2013 und nicht wie Greuther Fürth 2012. Verwirrend! SpVgg - SCF 1:2

Donnerstag, 9. Mai 2013

Into The Green LLCXVI

Wieder zuhause.

(Foto via Instagram (c): Thomas Ottensmann)

Very Special Guest

Manchmal, aber nur manchmal, wünsche ich mir eben doch, in den USA zu leben. Sagen wir mal, wenn Tom Waits als Special Guest gemeinsam mit den Stones in Oakland auftritt.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Das erste Mal XXII

Kleines Mädchen, zum ersten Mal am Meer.

(Foto via Instagram (c): Thomas Ottensmann)

Internationaler Tag der Guten Coverversionen LXXVIII

Können ja viele nicht verstehen, aber ich finde BEIDE Versionen gut.

Die Akustik-Version von Nouvelle Vague von 2004:



...und das Original von The Cure von 1987:

Sonntag, 5. Mai 2013

Doofes Timing

Die ersten Sechs verloren nicht, die nächsten elf gewannen nicht. Zu den Gewinnern des Spieltages gehören Leverkusen, Schalke, Frankfurt und Freiburg, die allesamt wichtige Dreier einfuhren. Im Schneckenrennen nach Europa hat also doch noch wer den Turbolader gefunden. In der unteren Tabellenhälfte hat sogar Greuther Fürth jetzt wieder die Funktion des rechten Pedals entdeckt. Sieg in Stuttgart. Was zwar keinem so richtig was bringt, höchstens den Fans der Kleeblätter. Und der Statistik, in der sich die Spielvereinigung nun einen Hauch mehr von Tasmania Berlin absetzen konnte. 


Ganz schön. Eigentlich. Nur doof, 
wenn es die beste Szene des Spiels bleibt.

(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Sonst noch? Och. Doch: Imposant, wie oft Matthias Sammer "Lass den in Ruhe!" hintereinander sagen kann, ohne sich zu verhaspeln. Und wie man in Bremen seinen Abstiegskandidaten feierte. Ob die beiden Gegentore in den letzten fünf Minuten gegen 1899 mehr kosten werden als nur die zwei Punkte, wird sich bald zeigen. Vielleicht gibt es als Belohnung zwei Extra-Spiele am 23. und 27. Mai. Ernsthafter Bewerber ist aber neben dem FC Augsburg auch noch Fortuna Düsseldorf, die ebenfalls das Siegen seit Monaten eingestellt hat. Doofes Timing.

Internationaler Tag der Guten Coverversionen LXXV

Donnerstag, 2. Mai 2013

Ersthorch, Süßgrasartige und ein Fips-Asmussen-Buch

Der 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet mit einer Sensation. Gleich neun deutsch-deutsche Begegnungen stehen auf dem Spielplan. Da wünschte man sich zumindest von der europäischen Champagnerliga doch etwas mehr Abwechslung. Sagen wir mal so einen richtigen Clasico. Tja. Wünschen kann man ja viel. Aber auch hier: deutsch-deutsches Finale. Und das ausgerechnet in Wembley. Wo entgegen der landläufigen Meinung ja doch zwei Tore auf dem Feld stehen, auch wenn beim Stichwort Wembley immer nur der Singular bemüht wird. 


Entscheidend ist auf'm Sportplatz.

(Foto (c): Thomas Ottensmann)

Egal. Bundesliga, in der es ja seit Anbeginn der Zeit, also seit 1963, lediglich unilaterale Begegnungen gibt. Und seit 1989 erst recht. Man spielt deutsch. So einfach ist das. Stellt sich nur die Frage, ob es überhaupt noch etwas Berichtenswertes gibt, in dieser entschiedensten Meisterschaft seit Anbeginn der Zeit, also seit 1963. Jupp Heynckes beantwortete die Frage, ob das Topspiel am Samstagabend um 18Uhr30, das lustigerweise mit der Paarung Dortmund gegen München ein Topspiel ist, nun nicht witz- und damit wertlos sei, übrigens mit "Nein. Überhaupt nicht." Hm. Also doch nicht öde, banal und langweilig? Möglich, denkbar aber genau genommen nach der Entwicklung der letzten drei Jahre irgendwie nicht. Dann wären ja Revierderbys bei mäßig spannender Tabellenlage auch immer müde und verstaubt. Jetzt geht es hier zwar weder um Derby noch um Staub. Aber wenigstens um Kohle. Und um Revierstreitigkeiten. 

Wer ist wann die Nummer 1, für wie lange und warum? Diese Frage wird in diesem Jahr zwar erst in drei Wochen beantwortet und das auch noch in England, aber die Scharmützel werden selbstredend schon am Samstag beginnen. Da geht es dann weniger um Götze als vielmehr um den ewigen Lewandowski und ein bisschen vielleicht sogar um Hummels und Bender, aber wer weiß das schon so ganz genau? Ignoramus et ignorabimus, sagte da der Lateiner so schön. Und nur weil der bekanntlich schon kurz vor seiner eigenen Sprache starb, muss er deswegen ja nicht Unrecht haben. BVB - FCB 2:2

So. Ein Muster ohne Wert ist schon mal abgehakt. Sonst noch Testspiele ohne wahrnehmbaren Einfluss auf die Tabelle? Ja doch:

VfB Stuttgart - Greuther Fürth 2:1
Hannover 96 - Mainz 05 3:2
1.FC Nürnberg - Bayer 04 Leverkusen 0:3

So. Jetzt reicht eine Hand locker, um uns endlich den Spielen zu widmen, in denen mehr als eine vergoldete Süßgrasartige, wenn nicht gar ein ganzes Bromeliengewächs ausgespielt wird.

Wie dunkel ist es eigentlich im Keller? Nein, nein, es geht weder um Stefan Effenberg noch um den Raum, in dem sich Thomas Schaaf ab und an so richtig ausschüttet vor Lachen. Apropos: Er wurde länger nicht in diesem Gewölbe gesichtet. Eine Zeitung schrieb letztens zwar, Werder habe eigentlich gar kein Trainer-, aber vielmehr ein Spielerproblem. Nun. Das ist schon seit einiger Zeit bekannt, hilft aber in der aktuellen Lage auch nicht direkt weiter. Jetzt kommt Hoffenheim nach Bremen. Und die Differenz von fünf Punkten und acht Toren ist schneller aufgebraucht, als Thomas Eichin Thomas Schaaf aus einem Fips-Asmussen-Buch vorlesen kann. Mit einem Sieg herrschte wohl Ruhe an der Weser. Aber genau das ist das Problem. Werder - 1899 0:2

Hach, was sind wir ungeordnet heute. Denn der Spieltag ist ja nicht so kraus wie unsere Gedanken. Am Freitagabend um 20Uhr30 spielen ja zunächst mal zwei Mannschaften um die beliebten Plätze 4 bis 6. Sie stehen momentan auf Platz 4 und Platz 7, was für beide in der Endabrechnung ein großer Erfolg wäre - zumindest, wenn man die beiden Kader mal etwas genauer und objektiver unter das Vergrößerungsglas legte. Jetzt möchte Borussia Mönchengladbach aber auf einmal doch wieder Europapokal spielen. Obwohl man bei der Mannschaft so manches Mal den Eindruck hat, dass sie noch nicht mal Bundesliga wirklich gern spielt. In 31 Spielen nicht einmal zweimal hintereinander gewonnen. Und trotzdem Siebter. Schafft ja auch nicht jeder. Und nur einen respektive zwei Punkte hinter den Fantaligaplätzen. Und sogar nur fünf hinter dem Quali-Platz für die Champagnerliga. 

Schalke hingegen wäre nicht Schalke, wenn man dort nicht die Königsklasse für den angemessenen eruopäischen Rahmen hielte. Königsblau, Königsklasse - ist klar, oder? Macht der Gewohnheit nennt man das wohl. Aber da die Mannschaften von Platz 5 bis 8 kaum bessere Argumente haben, erhebt wohl bis zum Saisonende niemand mehr Einspruch dagegen. Und Schalke? Wird schon sehen, was es davon hat. Aber zumindest ein Erfolg wäre Horst Heldt mit Platz 4 in der Endabrechnung nicht mehr zu nehmen: Er könnte Stefan Effenberg verhindern. Mehr Beine kann man einer Mannschaft wohl nicht machen. Borussia - Schalke 2:1

Wenn sich Aufsteiger in der neuen Liga duellieren, dann blitzt oft noch mal die alte Rasse und Klasse der 2. Liga auf. Dann begegnen sich die Mannschaften auf Augenhöhe und fühlen sich in der neuen Liga endlich angekommen. Wenn Eintracht Frankfurt Fortuna Düsseldorf empfängt, trennen die beiden zwar lediglich 16 Punkte und 13 Tore, was bei 31 Spielen nicht wirklich die Welt ist. Aber zwischen Platz 5 mit Kontakt zu den Geldplätzen und Platz 15 mit Kontakt zu den Kellertreppen liegt in dieser Saison halt doch eine halbe Liga. Ziemlich genau sogar. Apropos 10: Fortuna versucht im zehnten Spiel hintereinander mal wieder zu gewinnen. Frankfurt auch. Denn die Champagnerliga ist ja nur drei Punkte entfernt. Fragt sich nur, was die Hessen dort wollen. Obwohl: Schmeckt ja auch ein bisschen nach Apfel, dieser überteuerte Schaumwein. SGE - Fortuna 3:1

Es hält sich schon seit einigen Monaten das hartnäckige Gerücht, dass der Freiburger Trainer nicht nur Trainer des Jahres wurde, sondern dass es sich beim Freiburger Trainer auch um einen klugen Mann handelt. Und dann diese Meldung: Christian Streich will nicht nach Schalke. Tja. Muss man ein bisschen wirken lassen. Freiburg gegen Augsburg hört sich auf den ersten Horch ja auch wie ein herkömmliches Zweitligaduell an. Aber auch hier folgt die Enttäuschung auf dem Fuße. Freiburg hadert mit den Mechanismen des Transfermarktes und weiß nicht, wohin mit dem Erfolg. Und wird ihn doch nicht los. Augsburg wollte seinen Trainer Weinzierl auch in Zeiten der schlimmsten Ergebniskrise erst gar nicht los werden und machte damit - entgegen den Mechanismen des Trainermarktes - alles richtig. Und steht jetzt auf einmal auch mit einem Trainer des Jahres da. Nur ohne Preis. Lust auf die Relegation hat ja außer Hoffenheim niemand, warum also Augsburg? Und was passiert eigentlich, wenn zwei Mannschaften im Hurra-Stil gegeneinander rennen? Hipp-Hipp? SCF - FCA 2:2

Wenn der HSV gegen den VfL Wolfsburg spielt, dann meinen ja einige, das sei sowas wie ein Nordduell. Jetzt hört man - entgegen anderslautenden Gerüchten aus einem sehr südlich gelegenen Freistaat - in Wolfsburg eher selten Meeresrauschen und Mövengeschrei. Und letzteres höchstens auf der örtlichen Müllkippe. Aber auch ohne Derbycharakter hat dieses Spiel in dieser Situation ausnahmsweise mal Relevanz. Der kloppähnliche Trainer der Hamburger motivierte seine Mannschaft unter der Woche mit der erstaunlich ehrlichen Ansage, für höhere Aufgaben sei der HSV wohl noch nicht reif. Bei zwei Punkten Rückstand auf die Fantaliga eine originelle Analyse. Aber wenn Thorsten Fink schon mal recht hat, muss man Thorsten Fink auch schon mal recht geben. Aber wahrscheinlich meinte er ja auch nur die Champagnerliga, in der man sich an der Außenalster seit Menschengedenken, also seit 1963, gedanklich wähnt. Obwohl die da noch Europapokal der Landesmeister hieß. Deutscher Meister war der HSV übrigens zuletzt 1983. HSV - VW 1:3

Mittwoch, 1. Mai 2013

Yoga ist...

...die perfekte Mischung zwischen Anspannung...



...und Entspannung.


(Fotos (c): Thomas Ottensmann)